Landschaftsschutz

Für den Bau von Erdgas-Leitungen muss in der Schweiz in einem aufwendigen Konzessions- und Plangenehmigungsverfahren der Nachweis erbracht werden, dass das Projekt die hohen Anforderungen von Landschaftsschutz, Ökologie und Sicherheit erfüllt. Erst dann erteilen das Bundesamt für Energie (BFE), das Eidgenössische Rohrleitungsinspektorat und die anderen involvierten eidgenössischen und kantonalen Behörden die Bewilligung zum Bau und Betrieb der Leitung.

Bei der Festlegung des Trassees wird darauf geachtet, ökologisch besonders empfindliche Zonen so weit möglich zu umfahren oder in unterirdischen Stollen zu durchqueren. Grosses Gewicht wird auf den Schutz der Böden gelegt. Für die Arbeiten mit schweren Baumaschinen werden die Böden gegen starke Verdichtung geschützt und es darf nur bei idealer Witterung gearbeitet werden. Nach den Arbeiten wird das Land wieder in den ursprünglichen Zustand gebracht. Meist ist nach einem Jahr nur noch an den orangen Markierungstafeln erkennbar, dass dort in mindestens einem Meter Tiefe eine Erdgas-Leitung durchführt.

Die Schweizer Gaswirtschaft unterstützt Massnahmen zur Erhaltung und Renaturierung der Landschaft. Sie engagiert sich gemeinsam mit der Stiftung Natur und Wirtschaft auch für die naturnahe Gestaltung von Firmenarealen.

Bau unserer Hochdruckleitung
Bau unserer Hochdruckleitung
Heutige Situation
Heutige Situation
Tensiometer zur laufenden Ermittlung der Bodenfeuchtigkeit während dem Bau einer Erdgas-Leitung
Tensiometer zur laufenden Ermittlung der Bodenfeuchtigkeit während dem Bau einer Erdgas-Leitung
Natur statt Einheitsrasen: Rund um die Betriebsgebäude der Erdgas Ostschweiz AG wuchert eine üppig-wilde Vegetation
Natur statt Einheitsrasen: Rund um die Betriebsgebäude der Erdgas Ostschweiz AG wuchert eine üppig-wilde Vegetation