Förderaktion Erdgas und Sonne
Die sinnvolle Kombination für Heizung und Warmwasser
klimafreundlich - effizient - logisch
Dreamteam Erdgas und Sonne
Die Sonne strahlt jährlich einer Energie von rund 40'000 Milliarden Kilowattstunden auf die Schweiz. Es macht daher Sinn, so weit wie möglich unseren Wärmeverbrauch für Warmwasser und Heizung mit der solaren Gratisenergie zu decken. Am einfachsten lässt sich dies mit Sonnenkollektoren in Kombination mit einer Erdgas-Heizung realisieren. An sonnigen Tagen läuft die Solaranlage auf Hochtouren, während an sonnenarmen Tagen die Steuerung automatisch auf Erdgas umstellt und die fehlende Wärme ausgleicht.
In einer Studie des Paul-Scherrer-Institutes wird in einer Gesamtbetrachtung aller Energieträger der Kombination von "Erdgas und Sonne" eine günstige Umweltbilanz bestätigt. In sinnvoller Weise decken diese beiden umweltschonenden Energien kombiniert die heutigen Ansprüche hinsichtlich Ökologie und Ökonomie - eine Win-Win-Situation für die Umwelt und den Geldbeutel!
Sonnenkollektoren - eine gute Wahl
Für ein Einfamilienhaus genügen 4 bis 5 m2 Kollektorfläche und ein Speicher mit 500 Liter Inhalt. Damit können bis 70 % des jährlichen Warmwasserbedarfs einer 4-köpfigen Familie mit Sonnenenergie gedeckt werden. Erhöht man die Kollektorfläche, lässt sich damit auch die Heizung unterstützen und den Verbrauch von gekaufter Energie nochmals verkleinern.
Zusammen mit einer verstärkten Wärmedämmung gilt die Kombination von "Erdgas und Sonne" als eine der ökologisch nachhaltigsten Lösungen im Neubau oder bei Sanierungen. Das besser gedämmte Haus braucht über seine ganze Lebensdauer weniger Energie und spart Geld. Die gesparte Energie wird immer die sauberste bleiben! Die Kombination von "Erdgas und Sonne" wird darum oft auch für Minergie-Häuser gewählt.
Stromlücke und Stromgüte
In der heute geführten Diskussion über erneuerbare Energieträger gilt es in einer ganzheitlichen Betrachtung zu berücksichtigen, dass im Gegensatz zum Strom aus heimischer Wasserkraft, beim Strom aus einem mit Kohle betriebenen Kraftwerk in Deutschland (im Winter Hauptlieferant von Strom) die Umweltbilanz wesentlich schlechter aussieht. Ökologisch massgebend ist die Herkunft des Stroms, die sogenannte Stromgüte. Elektrowärmepumpen überzeugen darum nur bei Verwendung von nachweislich erneuerbarer Energie. Sie lassen zudem den Stromverbrauch weiterhin anwachsen - dies in Anbetracht der prognostizierten Stromlücke. Die Kombination von "Erdgas und Sonne" gilt als eine der nachhaltigsten Lösungen in der ökologischen Wärmeerzeugung - ohne sich dabei auf die Diskussion von Stromgüte und Stromlücke einlassen zu müssen.
