Gaswärmepumpe und C02

Im Vergleich zu allen anderen fossilen Energieträgern ist Erdgas die umweltschonendste Energie. Grund dafür ist der durch die chemische Struktur von Erdgas bedingte höhere Energieinhalt pro Kohlenstoff-Atom. Der Energieinhalt pro Kohlenstoff-Atom ist bei Erdgas rund 25 Prozent höher als bei Heizöl. Das bedeutet, dass die für den Treibhaus-Effekt mitverantwortlichen Kohlendioxid-Emissionen (CO2-Emissionen) 25 Prozent tiefer sind als beim Heizöl, weil für die Bereitstellung der gleichen Energiemenge 25 Prozent weniger Kohlenstoff verbrannt werden.

Der schon sehr gute Wirkungsgrad (welcher die gewonnene Nutzenergie pro eingesetzter Gasenergie angibt) eines kondensierenden Gaskessels beträgt ca. 110 Prozent. Eine Gaswärmepumpe erreicht durch die zusätzliche Nutzung von erneuerbarer Umgebungswärme je nach Ausführung 130 – 150 Prozent, d.h. der Wirkungsgrad einer GWP liegt etwa 25 Prozent über dem des Gaskessels. Damit können die CO2-Emissionen pro gewonnener Nutzenergiemenge nochmals um  25 Prozent gesenkt werden (im Vergleich zum Heizöl gar um ca. 50 Prozent).